Innerhalb von drei Jahrhunderten schufen Baumeister und Künstler im Auftrag der brandenburgisch-preußischen Herrscher ein faszinierendes Ensemble von Schlössern und Gärten in der Potsdamer Residenz.
Schon während des Baus des Potsdamer Stadtschlosses (1662–1669) entstanden auch die ersten Ideen zur Einbeziehung der umliegenden Seen- und Hügellandschaft in das künftige Bild der Stadt. Die Vorstellung vom "paradiesischen Eiland Potsdam" wurde jedoch erst im
19. Jahrhundert von dem Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné verwirklicht. Er verband die verschiedenen Schloss- und Parkanlagen zu einer einzigartigen Kulturlandschaft.